Handicap

 

Was ist ein Handicap-Hund?   
Darunter verstehen wir Hunde, die sich aufgrund einer körperlichen oder seelichen Einschränkung von „normalen“ Hunden unterscheiden. In unserem Verein sind es z.Zt. Hunde mit körperlichem Handicap wie, Arthrosen, Bänderrissen , Autoimmunerkrankungen, Störung im zentralen Nervensystem, alte Hunde aber auch Hunde mit seelischem Handicap, wie Laborhunde, Hunde aus Tierheimen und Tötungsstationen. Uns war die Einbindung der Hunde mit Handicap in unserem Verein besonders wichtig, da diese Hunde in anderen Vereinen kaum Berücksichtigung finden und eher zur Untätigkeit verdammt sind. Handicap Hunde sind sehr liebenswürdige Geschöpfe, die genau wie jeder andere Hund ein Recht auf Leben haben.Zu einer artgerechten Hundeausbildung gehört auch immer eine geistige Auslastung des Hundes was umso mehr auf kranke und alte Hunde zutrifft, denen eine körperliche Auslastung nur noch im beschränktem Maße zumutbar ist.
Gezieltes Training zur Stärkung und Aufbau der Muskulatur, sowie zur Förderung der Beweglichkeit von Gelenken kann diesen Hunden wieder ein lebenswertes Dasein verschaffen und verbessert die Stimmungslage des Tieres.
 
   
Das Konzept :Hunde brauchen Bewegung und soziale Kontakte zu Artgenossen. Dies kommt aber besonders bei kranken Tieren häufig zu kurz, da diese aus Angst vor Verschlimmerung des Gesundheits- zustandes oder Verletzungen isoliert werden.
Aber gerade Tiere mit körperlichen Einschränkungen (Arthrosen, oder nach Operationen etc), übergewichtige Tiere oder aber unsere Senioren, freuen sie sich ebenso wie unsere gesunden Hunde über eine sinnvolle, ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit angepasste sportliche Aktivität, die außerdem eine Menge Spaß und Abwechslung bietet.Hund und Menschen absolvieren gemeinsameinen Bewegungsparcours, wobei der Hund grundsätzlich an der Leine und im Schritttempo geführt wird. Es geht hierbei nicht um Geschwindigkeit, sondern um Genauigkeit. Der Parcours wird mehrmals von dem Hund-Mensch-Team abgearbeitet und von uns mit Hilfestellungen unterstützt. Er dient der Koordination, des Muskelaufbaus und deren Erhaltes und der Mobilisierung des Hundes. Als kleiner Nebeneffekt wird die Bindung von Hund und Mensch gestärkt. Gleichzeitig trifft er aber auch mit Artgenossen zusammen.Ein Wort zum Schluss! Bitte klären Sie im Voraus mit Ihrem Tierarzt bzw. Therapeuten ab, ob oder in welchem Mass ein Training möglich bzw. der Gesundheit Ihres Tieres zuträglich ist. Dies gilt insbesondere nach Operationen des Bewegungsapparates.
Denn nur wenn Ihr Tier frei von Schmerzen ist, wird es gerne und freudig dieses Training mit Ihnen absolvieren. Bei Rückfragen zu den Handicap- Hunden E-Mail an: Petra Rattay   Hier einige Bilder